Freitag, 29. Mai 2015

Rezension: "Spannung - Der Unterleib der Literatur" ****

Titel: Spannung - Der Unterleib der Literatur
Autor: Hans-Peter Roentgen
Genre: Schreibratgeber
Verlag: Books on Demand
Jahr: 2014
Seiten: 232 (Taschenbuchausgabe)
ISBN: 978-3-734735325
 Format: Kindle E-Book
Preis: 3,99 € (Taschenbuch: 9,99 €)
Urteil: 4/5 Sterne

Da ich das E-Book habe, kann ich leider kein Foto vom Cover machen. Aus Urheberrechtsgründen möchte ich auch keines von anderen Seiten klauen. Wer sich ein Coverfoto ansehen möchte, kann hier klicken.

Klappentext

"Spannend möchten alle Autoren schreiben. Die Leser sollen im Buch versinken und erst wieder auftauchen, wenn das Wort ENDE erreicht ist. Doch wie schreibt man spannend? In diesem Buch finden Sie: - welche Spannungstechniken Erfolgsautoren wie Zoé Beck, Rebecca Gablé oder Nika Lubitsch verwenden - wie Sie die Spannung steigern können - Checklisten, um Ihre Texte auf Spannung zu prüfen - Interviews mit Bestsellerautoren wie Andreas Eschbach - ein Lexikon mit Fachbegriffen, die Autoren kennen sollten - Techniken, die die Spannung erhöhen - welche Fallen Sie im Text vermeiden sollten."

Rezension

"Spannung - Der Unterleib der Literatur" ist ein sehr praxisnaher Schreibratgeber. Anstatt purer Theorie zeigt der Autor anhand von Textausschnitten worauf man beim Schreiben achten muss und wie man seine Schreibkünste verbessern kann. Dabei sind Fachbegriffe, die Anfängern eventuell noch nicht bekannt sind, in einem Lexikon am Ende des Buches verlinkt. Nach jedem Kapitel gibt es Übungsaufgaben, um das Gelernte anzuwenden. Der Leser kann so selbst aktiv werden und seine Kenntnisse vertiefen. Fettgedruckte Merksätze helfen ihm dabei, das Wichtigste im Hinterkopf zu behalten.

Ferner enthält das Buch Checklisten, mit denen man seine eigenen Texte auf Spannung überprüfen kann, u. a. "Die sechs Stellschrauben der Spannung" von Andreas Eschbach, aber auch welche zur Überprüfung von Konflikt und Personen, Plot und Handlung, sowie dem Spannungsbogen. Abschließend sind die Merksätze noch einmal zusammengefasst.

Last, but not least, enthält das Buch Interviews mit den Autoren Zoe Beck, Andreas Eschbach, Rebecca Gablé, Nina George und Ursula Poznanski über das Thema "Spannungsaufbau", die auf jeden Fall interessant zu lesen sind.

Fazit

Der Ratgeber folgt dem Motto "Learning by doing". Wer auf diese Weise am besten lernt, macht mit "Spannung - Der Unterleib der Literatur" sicher nichts falsch. Das Buch ist kein Muss, aber ein hilfreiches Werkzeug auf dem Weg zum Schriftsteller.

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