Sonntag, 27. Dezember 2015

Myna fragt... Tinka Beere

Tinka Beere wurde 1991 in einer kleinen Stadt in Ostdeutschland geboren.  In der Schule war sie
Mitglied in einer Literatur AG und schrieb erste Geschichten und Romane. Nach dem Abitur zog sie nach Hessen und arbeitete ein Jahr lang auf einem Islandpferdehof. Danach begann sie, Skandinavistik und Vor- und Frühgeschichte zu studieren.


Hallo Tinka, schön, dass du dir Zeit für mich nimmst. Ich freue mich, dich ausquetschen zu dürfen. ;-)
Hallo Myna, ich freue mich, dass du mich ausquetschen möchtest. ^^

Zu Beginn würde ich gerne über dein Projekt „Das Haus in den Zuckerbergen“ sprechen. Du hast die Geschichte als Blogroman veröffentlicht. So ganz grob, um was ging es in der Geschichte?
In der Geschichte begleiten wir Lena, die gerade ihr Auslandsjahr in Australien beendet, in das kalte Kanada. Sie hat das Haus ihrer Tante Maxi geerbt. Nach und nach erfährt Lena, das die Umstände von Maxis Tod doch nicht so eindeutig waren, wie gedacht.

Wie kamst du auf die Idee, die Geschichte als Blogroman zu veröffentlichen und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?
So genau weiß ich das gar nicht mehr. Ich glaube, ich bin durch irgendeine Recherche bei Wikipedia darauf gestoßen. Dann dachte ich mir: „Hey, das kann ich auch!“ :D Außerdem habe ich zu dem Zeitpunkt schon einige Monate lang gebloggt, immer wieder geschrieben, dass ich schreibe und ziemlich viel über meine Projekte geplaudert. Das war mir aber zu wenig. Ich wollte meinen Lesern zeigen, was und wie ich schreibe.

Durch das Projekt Blogroman habe ich sehr viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Ich habe gelernt, mit einer „offiziellen“ Deadline zu arbeiten und konnte meinen Lesern endlich zeigen, wie ich schreibe. Sie konnten regelmäßig neue Folgen von mir erwarten, das war mir wichtig, auch um meinen inneren Schweinehund zu trainieren: einmal die Woche 500 Wörter schreiben und das über ein Jahr war mehr, als ich vorher geschafft hatte. Bis auf ein oder zwei Mal gab es wirklich jede Woche eine Folge. Die meiste Kritik, die ich auf meinem Blog bekommen habe, war konstruktiv und lobend, sie hat mir geholfen und ich konnte mich weiter verbessern.
Doch wenn man so lange an einem Projekt arbeitet und nur unter Druck schreibt – weil ich es über die Woche so lange wie möglich vor mir hergeschoben habe (so viel zum Thema „habe gelernt, mit einer Deadline umzugehen“), kann nicht so eine gute Geschichte bei herum kommen. Sie hatte viele logische Fehler und Plotlöcher, da ich nicht jedes Mal die Geschichte von vorn geschrieben habe. Außerdem ist es eine Rohfassung, die man direkt veröffentlicht: Dadurch ist die Anspannung, etwas zu veröffentlichen, geringer geworden und man erlaubt sich auch gewisse Nachlässigkeiten. Zudem konnte ich in dieser Zeit kaum an den „wichtigen“ Projekten arbeiten, das heißt, an Geschichten, die ich einmal veröffentlichen und mit denen ich Geld verdienen möchte.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren geben, die ebenfalls einen Blogroman starten wollen?
Trotz der Nachteile finde ich, ist es eine gute Idee, einen Blogroman zu schreiben. Vor allem, wenn ihr noch nichts veröffentlicht habt und nicht regelmäßig schreibt, dann könnt ihr euch dadurch daran gewöhnen, weil eure Leser sicher weiterlesen wollen. Habt Vertrauen in euch selbst. Besonders die Folgen, mit denen ihr nicht so zufrieden seid, könnten am meisten gemocht werden. Gebt nicht auf, denn die Welt braucht eure Geschichten.

Du hattest „Das Haus in den Zuckerbergen“ auf Amazon als kostenloses e-Book angeboten. Mittlerweile ist es aber nicht mehr erhältlich. Warum hast du dich entschieden, es vom Markt zu nehmen?
Genau. Das E-Book war eine Zusammenstellung der ersten vierzig Folgen meines Blogromans. Ich habe ihn nur leicht überarbeitet, einige Sätze gestrichen und die Rechtschreibung überarbeitet. Eine Veröffentlichung also, die kein professionelles Korrektorat und Lektorat bekommen hat. Es war als ein Geschenk an meine Leser gedacht, nur nimmt darauf keiner Rücksicht, wenn man mit einem Buch an die Öffentlichkeit tritt. Da das Buch trotz allem noch Logik- und Rechtschreibfehler enthielt, gab es natürlich auch schlechte Rezensionen. Zum einen wollte ich nicht noch mehr Beispiele für Kritiken an Selfpublishern geben und zum anderen sollte das Buch kein schlechtes Licht auf meine zukünftigen, professionelleren Werke werfen, die natürlich mit Lektorat und allem Pipapo veröffentlicht werden. Deswegen habe ich es wieder vom Markt genommen, denn die Leser, für die das E-Book gedacht war, hatten jetzt einige Monate Zeit, es sich runterzuladen. ;-)

Lass uns noch ein bisschen grundsätzlich übers Thema Schreiben plaudern. Wie gehst du beim Schreiben vor – bist du eher eine strukturierte Plotterin oder schreibst du lieber einfach drauf los?
Es ist eine bunte Mischung aus beidem. Bei meinem „Blogging Guide“ stand zunächst nur eine Idee, dann habe ich mir eine Mindmap gemalt, damit ich auch keinen Punkt vergesse. Da es ein Sachbuch ist, bin ich das Projekt eher wie eine wissenschaftliche Arbeit angegangen. Bei meinem aktuellen Schreibprojekt „Ein Hauch von Rauch und Asche“ ehemals „Zwischen Licht und Schatten“ habe ich im NaNo 2013 einfach drauf losgeschrieben und dann bis zum Ende. Auslöser war ein Traum und das Einzige, was ich als Plot hatte, war eine grobe Vorstellung vom Ende. Über zwei Jahre hinweg habe ich an anderen Projekten geschrieben, hatte diese Geschichte aber immer noch im Kopf und habe an ihr gefeilt, den Handlungsverlauf geordnet und die Geschichte auf vielen Blättern in Symbolen und kryptischen Zeichen aufgemalt. Im NaNo 2015 habe ich zu Beginn einen recht groben Plot von 15.000 Wörtern geschrieben, bevor ich dann die ganze Geschichte noch einmal geschrieben habe.
Trotzdem würde ich mich als Drauflosschreiber bezeichnen, da ich mit der Schneeflockenmethode und der 3- bis 7-Akte-Struktur nicht so viel anfangen kann. Da fühle ich mich eingeklemmt. Ich muss die Geschichte aufschreiben, bevor ich weiß, ob das, was ich geplant habe, funktioniert. Und auch dann ändert sich noch was.

Gerade junge Autoren haben oft das Problem, zwar Romane anzufangen, aber nicht zu beenden. Was motiviert dich, um bei deinen Projekten am Ball zu bleiben und sie auch zu Ende zu schreiben?
Es ist der Gedanke, dass eine Geschichte geschrieben werden will. Und auch der Wunsch, vom Schreiben leben zu können. Ich kann mir nicht vorstellen, bei jemandem angestellt zu sein und zu arbeiten. Ich will kreativ sein und mich in meinen eigenen Projekten ausleben – das müssen nicht immer Romanprojekte sein. Ich möchte mit dem, was mir Spaß macht, mein Leben ausfüllen. Geld ist eine lästige Nebensache, aber es ist extrem cool, wenn man es mit Spaßarbeit verdienen kann.

Noch so ein leidiges Thema: Schreibblockaden. Hast du einen Tipp, wie man damit umgehen kann?
Es gibt Autoren, die halten sie für einen Mythos. Ich weiß gar nicht, ob ich daran glaube oder nicht. Tatsächlich ist es meistens meine Faulheit oder das Beschäftigen mit anderen Projekten, was mich vom Schreiben abhält. Ich hatte es jedoch auch einmal, dass ich vom Schreiben wie ausgebrannt war, total demotiviert, mir hat die Geschichte nicht mehr gefallen. Das war im Sommer 2014. Mit ein paar anderen Verrückten habe ich mich im Camp NaNo der Aufgabe gestellt, 50.000 Wörter in 5 Tagen zu schreiben. Vorher hatte ich mit der 7-Akte-Strukur geplottet. Es lief auch ganz gut und ich habe die Challenge gewonnen, allerdings konnte ich danach gar nicht mehr schreiben. Daher halte ich mich lieber an das eigentliche NaNo-Ziel: Jeden Tag ein bisschen schreiben und dadurch eine Schreibroutine aufbauen.
Wenn ich tatsächlich eine echte Schreibblockade habe, das heißt, dass ich gerade nicht 50.000 Wörter in 5 Tagen geschrieben habe oder prokrastiniere, dann liegt es meistens daran, dass ich einfach nicht weiß, wie es weitergehen soll. Dagegen hilft mir wirklich gut, mir die nächste Szene vorzustellen – gern mit geschlossenen Augen – und dann das zu schreiben, was ich gesehen habe. Außerdem sollte man versuchen, nicht zu lange aus der Geschichte raus zu sein. Wenn man in einem Projekt ist und wochen- oder monatelang nicht weiterschreibt, aus welchen Gründen auch immer, dann ist es sehr schwer, wieder reinzukommen. Man muss sich die Zeit nehmen, sich rein lesen und alles. Daher ist es besser, jeden Tag etwas zu schreiben. Dazu kann ich Richard Nordens „Zeit zum Schreiben“ empfehlen. Er empfiehlt jeden Tag, einen Satz zu schreiben. Wenn es mehr wird, ist es Bonus, wenn es nur der eine Satz wird, dann hat man immerhin sein Ziel erreicht. ^^

Es wissen wohl die meisten, die dich kennen, dass du nicht wirklich Tinka Beere heißt. Wieso hast du dich für ein Pseudonym entschieden und wie bist du auf dein Pseudonym gekommen?
Ja, obwohl einige doch überrascht waren, als ich den Ausschnitt „Künstler- oder Ordensname“ meines Ausweises fotografiert und veröffentlicht habe und dort tatsächlich Tinka Beere stand. Ich mache aber auch nicht so ein Geheimnis darum, schließlich kann jeder im Impressum meines Blogs - leider - meinen richtigen Namen nachlesen. Dennoch freue ich mich natürlich, dass ich für viele einfach Tinka bin, denn genauso fühle ich mich auch.
Schon vor einigen Jahren habe ich mit meiner damals besten Freundin rumgeblödelt; wir wollten später mal unter Pseudonym veröffentlichen. Meines war Sofia Visage. Ich fand das damals sehr lustig. Später habe noch einige Buchstabenspielereien mit meinem richtigen Namen veranstaltet. Das Pseudonym oder vielmehr den Namen „Tinka Beere“ hatte ich aber schon, bevor ich mit dem Gedanken spielte, darunter Geschichten zu veröffentlichen. Tinka war der Name meiner Babykatze, außerdem liebe ich Tinkerpferde; so kam das Kätzchen überhaupt erst zu seinem Namen.
Eines Tages habe ich dann beschlossen, meinen Facebook-Account nicht mehr unter meinem richtigen Namen zu führen. Ich glaube, das war damals ein bisschen in Mode. :-D Auf jeden Fall kochte ich mir gerade einen Waldbeere-Tee von Teekanne und so kam ich auf den Nachnamen. Mit diesem Pseudonym meldete ich mich im Mai 2013 in der Schreibwerkstatt an und so bin ich als Schreibende unter diesem Namen bekannt geworden. Erst später ist mir die Ähnlichkeit zu Tinkerbell aufgefallen, die ein bisschen für die Geschichten steht, die ich als Tinka Beere veröffentlichen möchte. Daher ist sie auch auf meinem Autorentattoo gelandet. Eine wie ich finde geniale Marketing-Strategie, die sich eher nebenbei ergeben hat.

Warum nutze ich ein also Pseudonym? Ich sage immer, dass Tinka eine reinere Form meiner selbst ist. Werde ich mit Tinka angesprochen, bin ich viel mutiger und selbstbewusster, viel mehr ich. Meinem richtigen Namen hingegen haften viele Dinge an, die mich wirklich runterziehen können. Außerdem macht sich mein Pseudonym auf einem Buch viel besser als mein richtiger Name.

Neben deiner Tätigkeit als Autorin bist du auch als Chefredakteurin und Lektorin für das Online-Magazin Schreibmeer tätig, das du im Frühjahr diesen Jahres gegründet hast. Wie kamst du darauf, ein eigenes Magazin für junge Schreiberlinge zu gründen?
Gemeinsam mit meinem Freund Ben habe ich für das Schreibnacht-Magazin gearbeitet, dafür lektoriert und Artikel geschrieben. Im Frühjahr konnten wir aber nicht mehr hinter den Konzept des Magazins stehen und haben noch in der Nacht nach unserer Kündigung ein wenig herum philosophiert. Wir wollten etwas Eigenes machen, etwas, das allen Autoren offen steht – nicht, wie im Schreibnacht-Magazin nur Schreibnacht-Autoren. Wir wollten zum Schreiben motivieren, aber auch informieren und inspirieren. Wir wollten Autoren dazu bringen, mehr zu schreiben. Schreibmeer eben. ^^

Worauf liegt der Schwerpunkt des Schreibmeers? Was ist sozusagen das „Leitbild“?
Wie schon gesagt, wollen wir mit dem Schreibmeer Autoren dazu bringen, mehr zu schreiben. Dabei sollen motivierende, inspirierende aber auch informierende Artikel helfen. Darum gibt es unter vielen Artikeln bei uns auch Anregungen, kleine Schreibübungen oder -aufgaben. Mir ist es vor allem wichtig, junge Autoren zu erreichen und sie aufzuklären, damit sie nicht in böse Fallen wie zum Beispiel eine Veröffentlichung bei einem DKZV tappen.

Du bist auch online sehr aktiv und vernetzt dich mit anderen Autoren. Hierfür hast du die Facebookgruppe Writers' Inn gegründet. Was erwartet einen im Writers' Inn und für wen ist diese Gruppe gedacht?
Die Vernetzung mit mir läuft eigentlich größtenteils über mein Facebook-Profil. Das Writers' Inn habe ich mit Ben gegründet, genau aus den gleichen Gründen, wie das Schreibmeer. Ursprünglich hieß die Gruppe „Schreibmotivation – Schreibinspiration“, das war uns aber zu lang und zu sperrig. Eine Umfrage unter den Mitglieder hat dann „Writers' Inn“ ergeben.
Wir wollten eine Gruppe für Autoren, in der Werbung verboten ist, lediglich in einzelnen Dokumenten kann man seine Veröffentlichungen oder Webseiten vermerken. Uns war die spamartige Werbung in anderen Autorengruppen über, denn wir glauben, dass es keinen Sinn macht, anderen Autoren seine Bücher an den Kopf zu knallen. Außerdem wird bei uns kein Mimimi á la „Ich habe gerade keine Lust zum Schreiben, wer schreibt mit?“ und Gezicke geduldet. Himmel noch eins, wir sind Autoren und wer keine Lust zum Schreiben hat, der sollte es lassen! Meistens entpuppen sich solche Posts wirklich als Rumheulposts, die Aufmerksamkeit heischen wollen und anderen die Zeit zum Schreiben rauben - denn morgen geht das wieder von vorne los ... ;-) Wir wollen, dass untereinander respektvoll umgegangen wird und helfen gern, wenn jemand eine Frage und ein Problem hat.

Schreiben, Bloggen, das Schreibmeer, Writers' Inn – und obendrein bist du noch Studentin. Mal unter uns, wie bekommst du das alles unter einen Hut?
Das frage ich mich selbst auch manchmal. :-D Mit dem Studium bin ich fast fertig, momentan schiebe ich meine Bachelorarbeit ein wenig vor mir her. Außerdem nutze ich gerne Projekte, die mir Spaß machen, um zu prokrastinieren – Bloggen ist da ganz vorn mit dabei. Ich weiß nicht, ob es eine Ausrede ist, zu sagen „ist alles Arbeit; Spaßarbeit“ oder ob es wirklich so ist. Das alles sind Dinge, die mir unglaublich viel Spaß und mich gleichzeitig bekannter machen. Das ist mir wichtig, denn ich habe mein Ziel vor Augen: Ich möchte vom Schreiben leben können – da ist aber noch nicht Schluss :-D Wie auch immer, für meine Ziele brauche ich Geld, nicht für mich, sondern für die Sache. Das erreiche ich, indem ich schreibe und indem ich an meiner Marke arbeite und mich bekannter mache. Viele Autoren kennen mich schon durch das Writers' Inn und das Schreibmeer, das ist super für meine nächste Veröffentlichung, den „Blogging Guide“. Durch meinen Blog und meine Facebook-Seite hoffe ich Leser zu gewinnen, die meine Romane interessant finden und mich auf meinem Weg unterstützen.

Man muss Prioritäten setzen. Klar möchte ich mein Studium ordentlich beenden, aber genieße und nutze ich bis dahin gern die Freiheit, dass ich den ganzen Tag Zeit habe und mich graut es schon davor, dass mir bald von dieser Zeit zu viel Zeit fehlen wird für all die Dinge, die ich liebe. Je schneller ich damit Geld verdienen kann, desto besser. Also: Kauft alle meine Bücher!! :-D

Hast du neben dem Schreiben noch andere Interessen?
Oh ja, sehr viele und sehr vielseitig und auch schnellwechslig. Ich kann mich nahezu für alles begeistern.
Allen voran schlägt mein Herz schon seit Jahren für Tiere, besonders Hunde und Pferde haben es mir angetan. Ich habe es eben schon mal angedeutet, es gibt noch einen weiteren Lebenstraum. Dieser sieht einen riesigen Hof oder eine Farm vor. Dort können alle Tiere so leben, wie sie es wollen. Sie werden nicht in engen Käfigen gehalten, geschlagen oder gequält. Zu viel passiert noch hinter geschlossenen Türen und wenn ich jetzt von den üblichen Trainingsmethoden von Turnierpferden anfange, dann sollte mir gleich jemand ein Taschentuch reichen. Ich möchte zumindest für einige Tiere ein besseres Leben schaffen. Dafür brauche ich Geld, habe ich das schon mal erwähnt? ;-)
Außerdem liebe ich Sprache und Sprachen. Für den einen ist es ein Graus, für mich ist es ein Teil meiner glücklichen Beziehung, morgens aufzustehen und sich über irgendwelche grammatikalischen Probleme auszutauschen. Ich liebe Grammatik und ich liebe den Moment, wenn ich eine grammatische Regel durchschaut habe.
Zwar hasse ich es, Vokabeln auswendig zu lernen, aber ich habe in meinem Leben bis jetzt schon einige Sprachen angefangen zu lernen: Englisch, Russisch, Spanisch, Norwegisch, Isländisch, Dänisch, Schwedisch, ein paar Brocken Chinesisch, Tschechisch, Französisch, … Jetzt frag mich aber nicht, wie viel ich davon noch weiß :-D
Lesen, natürlich ;-)
Ich bin zwar eher ein zurückhaltender Mensch, interessiere mich aber sehr für andere Menschen. Nicht oberflächlich, sondern ganz tief drinnen, das, was sie beschäftigt. Die Psyche. Unglaublich interessant. Damit zusammen hängt auch mein Helfersyndrom. Ich liebe es, anderen Menschen zu helfen, für sie da zu sein oder einfach nur zuzuhören.

Ich will mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Du arbeitest ja momentan an einem „BloggingGuide“. Was dürfen deine Leser da erwarten und wann wird das Buch erhältlich sein?
Der Grund, warum ich den „Blogging Guide“ geschrieben habe, ist wie das Writers' Inn und das Schreibmeer auch meinem Helfersyndrom zuzuschreiben. Einige Menschen haben mir das Gefühl gegeben, dass ich ihnen bei Fragen rund um das Bloggen helfen kann. Anderen Menschen habe ich zugehört und sie beobachtet und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich quasi als Schnittstelle zwischen Autoren und Buchblogger einige Hinweise geben kann, die beiden zugute kommen können.
Wenn jetzt vor Weihnachten nicht noch die Welt untergeht, dann sollte der „Blogging Guide“ am 23. Dezemeber 2015 in allen gängigen Shops als E-Book erhältlich sein. ;-)

Vielen Dank für das Interview, liebe Tinka!
Ich danke dir für deine Fragen, Myna, ich hätte noch stundenlang weiterplaudern können. :-D

Kontakt zu Tinka:

www.tinkabeere.com
Tinka auf Twitter
Tinka auf Facebook

1 Kommentar:

  1. Liebe Myna,

    da bin ich. Fein hast du es hier und ich würde dir gern folgen. Leider kommt jedoch immer wieder eine Fehlermeldung von Blogger. Ich versuche es später noch einmal.

    Nun wünsche ich dir von ganzem Herzen viel Erfolg mit deinem jungen Blog.

    Sei herzlichst gegrüßt,

    Nisnis

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